Wildverbiss auf dem Friedhof Christenberg


In den vergangenen Wochen haben uns Beschwerden über Wildverbiss auf dem Friedhof Christenberg erreicht, wonach wiederholt Anpflanzungen und Blumenschmuck abgefressen wurden. Nach aktueller Einschätzung von Fachleuten ist davon auszugehen, dass Rehe für die Schäden verantwortlich sind, die auf dem Friedhofsgelände nach Nahrung suchen.

Da Friedhöfe als befriedete Bezirke gelten, sind die jagdrechtlichen Möglichkeiten stark eingeschränkt. Eine reguläre Bejagung auf dem Friedhof ist aus Sicherheitsgründen und aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht möglich. Bisherige jagdrechtliche Beobachtungen haben vor Ort noch keine Tiere feststellen können.

Die Gemeinde hat bereits erste Maßnahmen zur Abhilfe geprüft und eingeleitet. Der bestehende Zaun wurde auf Schwachstellen und Durchlässe untersucht, um ein Eindringen des Wildes zu erschweren. Ein zentraler Punkt bleibt jedoch das menschliche Verhalten: Oftmals gelangen die Tiere durch offenstehende Pforten auf das Gelände.

Daher hat die Friedhofsverwaltung an den Eingängen Hinweisschilder angebracht. Die Besucherinnen und Besucher werden dringend gebeten, die Tore nach dem Betreten und Verlassen des Friedhofs stets sorgfältig zu schließen.

Die Gemeinde Münchhausen bittet die Bevölkerung zudem um aktive Unterstützung. Falls Sie weitere Beobachtungen machen oder neue Schadensfälle feststellen, melden Sie diese bitte umgehend an die Gemeindeverwaltung unter 06457/9122-500.

Diese Hinweise sind erforderlich, um das Ausmaß einschätzen und gegebenenfalls weiterführende Schritte in Abstimmung mit den Jagdbehörden prüfen zu können.

Für Rückfragen steht die Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung.

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